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Hotel Preussischer Hof in Brandenburg
Vital- & Seminarhotel, Bischofswerder Weg 12, D-16559 Liebenwalde
Telefon: +49 (0) 3 30 54 87-0 Telefax: +49 (0) 3 30 54 / 87-610
info@hotel-preussischerhof.de

Hotel Preussischer Hof Liebenwalde in Brandenburg

Der Preußische Hof
Von der Pferdezucht zum Hotel

Im Jahr 1787 begann in Preußen die Reorganisation der Pferde- zucht, König Friedrich Wilhelm II. beauftragte hierzu den Reichs- Grafen C:H:A: von Lindenau. Nach der Errichtung des Friedrich- Wilhelm Gestüts als Hauptgestüt in Neustadt an der Dosse folgte der Bau von zwei Landgestüten, von welchen das Zweite bei Liebenwalde entstand. Ausschlaggebend hierfür dürfte die bereits vorhandene Pferdezucht in der Region und die ausgedehnten Wiesen entlang der Havel gewesen sein. Damit beginnt die wechselvolle Geschichte eines Anwesens, das heute als Hotel „Preußischer Hof“ den Gast empfängt. Der 1789 begonnene Bau konnte 1791 vollendet werden. Seinen Namen erhielt das Gestüt von einem Freund des Königs, Hans Rudolf von Bischoffswerder, der zeitweise mächtigster Minister Preußens war. Das neu erbaute Gestüt blieb bis 1806 Hengstdepot mit zeitweise über 100 Hengsten.

Es folgte eine stürmische Zeit, nach der Niederlage des preußischen Heeres 1806 in der Schlacht von Jena und Auerstedt und dem Vormarsch des Napoleonischen Heeres wurden zeitweise Truppen in dem durch die Kriegsereignisse aufgelöstem Gestüt untergebracht. Im Befreiungskrieg gegen die Napoleonische Fremdherrschaft 1813 zog kurzzeitig ein Lazarett in die Gebäude. In den folgenden Jahrzehnten nutzte die preußische Armee das Objekt als Traindepot, mit der Verlegung der 3. Kompanie des Garde-Train-Bataillons nach Tempelhof 1881 verlor Bischofswerder seinen Nutzen.

Der Militärfiskus bot das Objekt zum Kauf, schließlich erwarb der Kaufmann Fritz Stackfleth 1898 für 19.500 Goldmark das ehemalige Gestüt. Seit 1899 betrieb er dann eine Champignonzüchterei, die durch den Einstieg eines Teilhabers bald zur größten Deutschlands wurde. Die Anlagen wurden kontinuierlich erweitert, durch den Tod der Inhaber gelangte das Objekt Anfang der 20er Jahre an Karl Rost, der hier die „Champignon-Züchterei und Konservenfabrik Karl Rost“ betrieb. Das Wohnhaus erhielt die Bezeichnung „Schloss Bischofswerder“. Die Weltwirtschaftkrise brachte dem Unternehmen den Ruin, 1934 eröffnete ein Landjahrheim hier seine Pforten, hinzu kam ein Führerschulungslager.

Mit dem Erwerb des Objektes durch den Reichsinnungsverband des Schuhmacherhandwerks 1936 erfolgte für eine Million Reichsmark der Umbau zur Reichsfachschule, welche 1937 eingeweiht werden konnte. Nachdem Bischofswerder den Krieg und die Nutzung durch die Rote Armee ohne nennenswerten Schäden überstanden hatte, kam es hier am 14. Mai 1946 zur Gründung der Parteihochschule „Karl Marx“ der SED.

Es folgten die Berliner Landesparteischule „Friedrich Engels“ 1948, das „Institut zur Ausbildung von Politleitern der MTS“ 1953 und schließlich ab 1956 bis 1989 das „Institut zur Ausbildung von Funktionären für die sozialistische Landwirtschaft“. Nach kurzzeitiger anderweitiger Nutzung ist das anwesen seit 1991 als Preußischer Hof ein 4-Sterne Haus mit einer ganz persönlichen Atmosphäre und unverwechselbarem Ambiente.

Mit seinen attraktiven Angeboten für Tagungen, Feierlichkeiten und Events jeder Art, Wellness und Beauty bietet der Preußische Hof fern jeder Hektik Entspannung für die Urlaubsgäste und den Seminarteilnehmern ein konzentriertes und kreatives Arbeiten.

Ob sportlich oder geruhsam, „Wie es Euch gefällt…“die reizvolle märkische Landschaft lädt ein, durch die Natur zu Fuß zu streifen oder per Fahrrad auf dem neuen Radwanderweg Berlin/Kopenhagen – direkt am Hotel gelegen – die nähere Umgebung zu erkunden.

Die hervorragende Küche – hier regiert Küchenchef Thomas Stoffel – mit regionalen und internationalen Spezialitäten lädt im Restaurant „Charlotte“ ein zum Genießen. Ob als Menü oder als Buffet, immer findet der Gast eine Auswahl hervorragend zubereiteter Speisen, die das Essen zu einem sinnlichen Vergnügen werden lassen

 

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